KlientenJournal 1/2018

A-8160 Weiz, Birkfelder Straße 25 Tel. +43 3172 3780-0 , Fax +43 3172 3780-7 E-Mail: office@wesonig.at A-8280 Fürstenfeld, Augustinerplatz 3 Tel. +43 3382 52506, Fax +43 3382 52506-33 E-Mail: fuerstenfeld@wesonig.at AUSGABE 1 / 2018 Editorial Wir beraten Sie gerne: Weiz: +43 3172 3780 – 0, Fürstenfeld: +43 3382 52506 Mag. Johannes Kandlhofer Der „Familienbonus Plus“ ist die erste steuerpolitische Maßnahme der neuen Regierung. Er soll die Steuerlast pro Kind im Jahr um bis zu € 1.500 redu- zieren. Das Gesetz dazu soll noch vor dem Sommer im Parlament beschlos- sen werden und mit 1.1.2019 in Kraft treten. Unternehmer sollten schon jetzt einige Termine beachten: Seit 1.1.2018 gibt es Änderungen für die Umsatzsteu- erpflicht in der Schweiz und zudem eine Meldepflicht für Arbeitgeber in Gesundheitsberufen. Seit 3.1. kön- nen Unternehmen aufgrund einer EU- Verordnung nur mehr dann Wertpa- piergeschäfte durchführen, wenn sie einen sogenannten Legal Entity Identi- fier (LEI) haben. Und bis 15.2. sind die Jahresbelege einer Registrierkasse zu prüfen. Eine Prüfung nach dem 15.2. könnte als Finanzordnungswidrigkeit ausgelegt werden. In den nächsten Monaten sind weitere Pläne der Regierung zu Änderungen im Steuer-, Arbeits- und Sozialrecht zu erwarten. Wir werden Sie rechtzeitig darüber informieren, damit Sie gege- benenfalls mit uns entsprechende Schritte setzen können. NEUE SELBSTÄNDIGE Rechtzeitige Überschreitungs­ erklärung erspart Beitragszuschlag Bei Feststellung der Pflichtversicherung im Nachhinein und ohne eigene Meldung verhängt die Sozialversicherungsanstalt (SVA) einen Beitragszuschlag. Neue Selbständige sind in der Regel erst dann sozialversicherungspflichtig, wenn die erzielten Einkünfte über der Versicherungs- grenze von € 5.256,60 (Wert 2018) liegen. Besteht noch keine Pflichtversicherung, sollten sie bei Überschreiten der Versiche- rungsgrenze der zuständigen Sozialversiche- rungsanstalt das Überschreiten rechtzeitig melden . Überschreitungserklärung abgeben Ein „Neuer Selbständiger“, dessen Einkünfte eines Jahres die relevante Versicherungs- grenze übersteigen werden, kann sich durch eine entsprechende Erklärung nämlich zur Pflichtversicherung anmelden (sogenannte Überschreitungserklärung). Die Abgabe der Überschreitungserklärung hat entweder im laufenden Jahr oder spätestens binnen 8 Wochen ab Ausstellung des Einkommen- steuerbescheides für das relevante Jahr zu erfolgen. Erfolgt keine rechtzeitige Überschrei- tungserklärung, wird die Pflichtversicherung im Nachhinein auf Basis des für dieses Jahr relevanten Einkommensteuerbescheides, der vom Finanzamt an die SVA zu übermitteln ist, festgestellt. Das führt dann allerdings zur Festsetzung eines Beitragszuschlages von 9,3 % der Beiträge !  ■ Leicht verhinderbar: SVA-Zuschlag von 9,3 % für Selbständige ©RobertKneschke

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