STEUER – TEUER – EUER oder weniger ist mehr.

22. November 2019

Wenn jemand von oben auf diese unsere Erde schaut, dann würde er wohl sagen: EUER Geschenk, „euere“ Aufgabe war es doch, die Erde zu bewahren. Jetzt wird es richtig teuer und manch einer denkt an den Zehent, der einmal ausgereicht hat, das Gemeinwesen zu versorgen oder die Obrigkeit.

Steuern, wie wir sie heute erleben, sprengen fast jede Vorstellungskraft: Wir arbeiten bis über die Mitte eines jeden Jahres nur für unsere Steuerzahlungen. Kaum einer versteht noch das System. Ohne Fachspezialisten sind die einzelnen Steuervorschriften nicht mehr verständlich und Gestaltungen, die das Gesetz ja auch vorsieht, scheinen auf der Seite der Finanzbehörden nicht verstanden oder nicht gerne gesehen zu werden.

Weniger Vorschriften? Weniger Formalismus?
Gleichzeitig entsteht durch immer mehr Formalismus quasi eine neue, zusätzliche (Steuer)Belastung, die gemessen am Sinn dessen, was erreicht werden soll, völlig am Ziel vorbeigeht.

Zum Beispiel die Kassennachschau als neue Art der unangekündigten Betriebsprüfung vor Ort, direkt  an der Kasse des Unternehmens bei laufendem Geschäftsbetrieb. Die Abschaffung des „gelben Zettels“ bei Krankheit wird uns dafür und öffentlichkeitswirksam als großer Wurf bei der Verwaltungsvereinfachung verkauft.

Wann endlich beginnen wir mit „weniger“? Weniger Vorschriften? Weniger Formalismus? Weiniger Ärger für die Steuerpflichtigen und weniger Misstrauen gegenüber dem, was Unternehmen tun, die sich hier bei uns an die Steuergesetze halten.
Leistungsträger, auf die seit Jahren Verlass ist

Was passiert eigentlich mit denen, die sich um all´ das, gar nicht kümmern. Warum gefährden multinationale Konzerne alles, was uns wichtig ist und das hart erarbeitet wurde? Wie kann es sein, dass Konzerne, die noch nie Gewinne erwirtschaftet haben – natürlich auch keine Steuern bezahlen – mehr wert sind, als die Leistungsträger, auf die seit Jahren Verlass ist.
Wenn jetzt viele aufstehen, um das Klima zu retten, dann ist das wichtig. Aber die Gründe, dass es so weit gekommen ist, liegen darin, dass wir gegen gutes Wissen verstoßen: Zum Beispiel: Weniger ist mehr!